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Hugo Vallazza - Eine Malerei. Zwei Räume

Updated: Jun 17

Mostra / Ausstellung Hugo Vallazza Eine Malerei. Zwei Räume

10.09. – 25.09.2011 - Circolo | Galaria Ghetta

Eröffnung / Giaurida / Inaugurazione vën 09.09.2011 _ 20.30 h Orar de giaurida / Öffnungszeiten / Orario d'apertura: Circolo – Lia Mostra d'Ert: uni di / täglich / tutti i giorni 10.00 – 12.00 | 17.00 – 19.00 Galaria Ghetta: lu – sa / Mon – Sam / lun – sab 10.00 – 12.00 | 16.00 – 19.00

Paroles danora / Einführung / Introduzione: Markus Klammer

Hugo Vallazza – Hommage (Letures - Lesung - Letture) _____ vën 16.09.2011, 20.30 h Lia Mostra d'Ert _ Kreis für Kunst und Kultur _ Circolo artistico e culturale ____________________________________________ L atëur Luis Benedikter liejerà ora dl liber de lëur de Hugo Vallazza y l unirà reprejentà l pez de mujiga „doi“ de Eduard Demetz.

Chësta sëira, adum cun la mostra dedicheda a Hugo Vallazza tl Circolo y tla Galaria Ghetta, uel uneré y dé l pëis che l merita al lëur de chësc artist de Gherdëina, mort jëunn ala età de 41 ani (1955-1997). Ti ultimi ani an scuviert da nuef chësc artist che dai esperc dl ciamp dl’ert vën sën cunscidrà na persunalità de mascima mpurtanza tl cuntest nternaziunel dl’ert astrata. _______________________________________________ Lesung aus dem Arbeitsbuch von Hugo Vallazza mit Luis Benedikter und Aufführung der Komposition "doi" von Eduard Demetz. ____________________________________________ Letture dal libretto di lavoro di Hugo Vallazza con Luis Benedikter ed esecuzione della composizione "doi" di Eduard Demetz.

Die Ausstellung »Hugo Vallazza. Eine Malerei. Zwei Räume« versteht sich als eine Anerkennung und Würdigung des früh verstorbenen Grödner Malers Hugo Vallazza (1955 – 1997), der inzwischen in Fachkreisen als eine herausragende Neuentdeckung im internationalen Kontext der abstrakten Malerei gewertet wird.

Im Verhältnis zu verwandten Entwicklungen in der Kunst der 1970er- und 1980er-Jahre wie der Minimal Art oder der amerikanischen Anti-Form-Gruppe besetzt sein Werk eine radikale und überaus eigenständige Position. Eine Besonderheit ist die rigorose Selbstbeschränkung auf die Elemente von Farbe und Naturform bei einer gleichzeitigen Minimierung inhaltlicher oder formaler Bedeutungen. Mit der Reduktion und Konzentration auf das Einfache und Elementare ist der Auftrag an den Betrachter verbunden, sich mit geistigen Erfahrungen der Anspruchslosigkeit, der Leere und des Nichts zu beschäftigen.

Eine weitere Besonderheit dieses Werkes ist die vielschichtige Vernetzung der existenziellen Erfahrungen des Malers mit seinem Lebensumfeld. Aus heutiger Sicht und gerade durch den Vergleich mit den internationalen Entwicklungen werden die sublimierten Beziehungen dieses Werkes zur Landschaft und Natur in Gröden offensichtlich. Aber es sind nicht die spektakulären Ansichten der Dolomiten, auf die sich dieses Werk bezieht, sondern das Abwegige, das Unbekannte und die Natur im Rohzustand außerhalb der Zivilisation.

Parallel zur Ausstellung im Kunsthaus Meran (noch bis 25. September 2011) bieten der »Circolo« und die Galerie Ghetta mit einer Werkauswahl von Arbeiten auf Leinwand und auf Papier einen komprimierten Einblick in das malerische Werk, das zwischen 1976 und 1995 entstanden ist. Nach den Einzelausstellungen zu Lebzeiten von Hugo Vallazza im »Circolo« in den Jahren 1977, 1982 und 1991 ist dies die erste Retrospektive, in der noch nie gezeigte Werke auf Leinwand und Papier zu sehen sind.

Die Ausstellungen in Meran und in St. Ulrich sowie die Herausgabe des Werkverzeichnisses und der Werkmonografie im Auftrag des Istitut Ladin gehen auf eine Initiative von Claudio Vallazza, Walter Moroder, Markus Delago, Arnold Holzknecht, Thaddäus Salcher und Markus Klammer zurück.

Biografie

1955 in St. Ulrich geboren 1969–1974 Staatliche Kunstlehranstalt in St. Ulrich 1974–1979 Akademie für bildende Kunst Wien, Klasse Max Weiler 1977 erste Einzelausstellung im Kreis für Kunst und Kultur – St. Ulrich 1978 Gegenstandslose Kunst (Wanderausstellung), Athesia-Galerie in Bruneck, Florian-Galerie/Firma Eccel Bozen, Schlandersburg in Schlanders (Ausstellungsbeteiligung) 1979 Paul-Troger-Preis der Akademie für bildende Kunst Wien 1979 Schlosspark Schönbrunn, Wien (Ausstellungsbeteiligung) 1980 Einzelausstellung im Kulturhaus Lana, Zeichnungen von Bauernhöfen 1981–1982 Ausstellung mit Antonia Bentivoglio im Schloss Maretsch, Bozen 1882 Einzelausstellung im Kreis für Kunst und Kultur – St. Ulrich 1983 Rathausgalerie Brixen (gemeinsam mit Jörg Hofer und Konstanze Rainer-Stocker) 1984 Engelsburg, Kloster Neustift (Ausstellungsbeteiligung), Katalog Begegnungen. Engelsburg 84 der Zeitschrift Arunda Nr. 15 1987 Ausstellung mit Arnold Holzknecht in der Galerie Museum, Forum Ar/Ge Kunst, Bozen 1989 Drawing '89, REM, Mozartplatz Wien (Ausstellungsbeteiligung), Katalog 1991 Einzelausstellung im Kreis für Kunst und Kultur – St. Ulrich 1997 in St. Ulrich verstorben 1999 Einzelausstellung in der Galerie Oswald von Wolkenstein, Wolkenstein 2010 Erstellung des Werkverzeichnisses, Ladinisches Kulturinstitut, Wolkenstein/Gröden 2011 Die Farben des Hugo Vallazza. 1955 – 1997. Filmportrait (25 Minuten) von Karl Prossliner für die RAI-Sender Bozen 2011 Kunst Meran – Merano Arte, erste umfassende Retrospektive mit Werkmonografie im Wienand Verlag


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